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Hilfe Unterstützen und verdienen - Haushaltshilfe als Nebenjob nach der Schule

Heutzutage reicht das normale Gehalt im Beruf nicht mehr aus, um die Kosten des täglichen Lebens zu bewältigen. Oder der Ehemann bringt das Geld nach Hause, doch die Hausfrau möchte gerne etwas zum Lebensunterhalt beitragen. Oft wird in den regionalen Zeitungen nach Haushaltshilfen gesucht. Die normale Hausfrau von heute sucht sich dann gerne einen solchen Job, da sie die anfallende Arbeit kennt, jemanden unterstützen kann und dazu noch Geld verdient. Häufig sind es gerade ältere Menschen oder beeinträchtigte Personen, die Hilfe im Haushalt benötigen, etwa weil sie körperlich nicht dazu in der Lage sind. Aber auch Berufstätige, die einfach nicht die Zeit haben, stellen Haushaltshilfen zur Unterstützung ein. Bei Hlfebedürftigen Personen, aus gesundheitlichen Gründen, ist es ratsam, die Krankenkasse zu konsultieren, da diese in bestimmten Fällen für die Kosten einer Haushaltshilfe aufkommt.

Für den einstellenden Haushaltsvorstand oder die Familie ist die Sympatie natürlich wichtig. Niemand möchte gerne eine fremde Person in den eigenen vier Wänden, der man kaum oder gar nicht vertraut. Daher sind vorherige Gespräche und "beschnuppern" absolut von Vorteil. Klare Regeln und Tabus sollten vorher eingehend besprochen oder sogar schriftlich festgehalten werden, da der Nebenjob Haushaltshilfe sich auf fremden Terrain befindet und die Privatsphäre zu achten hat. Zu erledigende Arbeiten sind dann oft Reinigungen von Böden und Fenstern, Gartenarbeiten, Betreuung von Kind und Haustier und Einkäufe erledigen. Der Lohn variiert je nach benötigte Stundenanzahl oder Schwere der Arbeit. In den meisten Fällen wird eine Haushaltshilfe zwei mal in der Woche eingesetzt.

Sollten noch Pflegeleistungen, beispielsweise einer älteren bedürftigen Person, hinzu kommen, so kann der Einsatz mehrfach oder gar täglich gefordert sein. Oft besteht auch die Möglichkeit, den eigenen Haushalt mit dem Haushalt des Arbeitgebers zu verbinden, etwa zur Kinderbetreuung das eigene Kind mitbringen oder bei dem privaten Einkauf, die beruflichen Einkäufe gleich mit erledigen. Falls ebenfalls vereinbahrt, muss man dann auch nicht extra eine Hundebetreuung finden. Dies liegt allerdings im Ermessen des Arbeitgebers und muss natürlich besprochen werden. Natürlich sollte eine Haushaltshilfe angemeldet werden. Selbst bei einem Minijob rentiert sich die Anmeldung des Arbeitsverhältnisses für beide Parteien. Nicht nur die Absicherung des Beschäftigten im Falle eines Unfalls, sondern auch der steuerliche Aspekt des Arbeitgebers spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Dieser kann pro Jahr maximal 510 Euro steuerlich geltend machen und ist bei einem Unfallereignis vor Kosten geschützt, die der Haushaltshilfe zur Genesung dienen.
 




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